Eine Freundin, die hier schon lange wohnt, sagte einmal zu mir:" und dann ißt man hier halt das, was man hier so ißt...". Ja, was ißt man in Kenia? Eines ist klar: nicht alle haben zu essen und die meisten können sich nicht aussuchen, was sie essen. Unsere Kinder, die Verwandte im Land haben, gehen sie einmal pro Jahr besuchen. Nicht selten bekommen wir schon nach wenigen Tagen Anrufe, dass sie Hunger haben und so schnell wie möglich wieder zurück ins Amadeus kommen wollen. Unsere Kinder haben Gott-sei-Dank genug zu essen im Amadeus. Wir bauen Gemüse selber an und haben auch Hühner, Hasen und Ziegen, die bei besonderen Festen geschlachtet werden. Die Tiere leben mit den Kindern und können sich frei am Grundstück bewegen.
Ein anderer Freund, der auch seit Jahren hier lebt, hat mir bei einer Gelegenheit gesagt:" In Kenia sollst du nur das essen, was zu Tode gekocht und drei Mal zuvor erschlagen wurde." Nun, generell kann man sagen, man ißt einfache und simple Speisen... Man könnte es mit Trennkost vergleichen. Das Grundnahrungsmittel, mit dem die Bevölkerung ernährt wird, ist Ugali - eine Mehlpampe: In kochendes Wasser kommt Mehl hinzu und man wartet bis es verdickt...fertig. Gewürze wie Salz oder Pfeffer oder Ähnliches werden im Wesentlichen nicht verwendet. Ugali ist auf jedem Teller zu sehen, zumeist mit "Greens", einem Gemüsegatsch. Es wird mit Fingern gegessen: man nimmt ein wenig Ugali, rollt es zu einem Bällchen und daran klebt dann das Gemüseallerlei oder Bohnen oder Kraut. Manchmal nimmt man auch einen Löffel. Unsere Kinder können alle kochen und lieben es, gemeinsam zu kochen.
Hier sind die Speisen, die ich im Amadeus in diesen Wochen gegessen habe:
Erdäpfel mit anderem Gemüse und Kochbananen




















